Server-Push Modus

Bei HTML-Chats bezeichnet Server-Push anscheinend zwei verschiedene Techniken. Es gibt eine Übertragungstechnik, die ausschliesslich von Netscape implementiert ist, die als Server Push bezeichnet wird. Sie wird von GTChat nicht verwendet. Stattdessen macht sich GTChat die Eigenschaft aller verbreiteten Browser zunutze, dass auch teilweise übertragene Seiten schon angezeigt werden. Der Chat schliesst die HTTP-Verbindung nicht, sondern überträgt die Textzeilen, sobald sie am Server ankommen. Damit hat man minimale Verzögerung und Transfervolumen.

Nachteile gibt allerdings auch bei dieser Technik. Für eine offene HTTP-Verbindung ist ein Perl-Prozess auf dem Server notwendig. Wenn der Server eine Beschränkung für die Ausführungsdauer hat, wird irgendwann dieser Prozess abgebrochen und der Benutzer muss sich neu einloggen.

Ein anderes Problem stellen Proxy-Server dar, die mit Server-Push nicht zusammenarbeiten können. Am häufigsten fallen hier die T-Online-Proxies mit der Subdomain srv.t-online.de auf. Diese Proxy-Server sind bei T-Online standardmäßig eingestellt, sind jedoch nicht notwendig. Für den Fall, dass sich ein solcher Proxy-Server nicht umgehen lässt, bietet GTChat einen Client-Pull-Modus an (auf der Login-Seite als “sicherer Modus” bezeichnet).

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